Das Kind, das Kind, der himmlische Malojawind
Über sieben Brücken musst du gehn, um das Abendrot zu sehn. Das im Engadin so wunderschön, die Decke über den Tag lässt gehn.
In der Taverne, gibt's es tausend Sterne. Ravioli al Funghi, Gerstenrisotto mit Gemüsewürfeln, Pizoccheri nach Veltliner Art, Penne an Brenneselpesto, Rindsschmorbraten mit Polenta, ... Dem Listing ohne Ende gibt erst der Satte seine Wende.
Die Nacht ist lang das Bett ist kurz. Nur dazwischen hört man das flüstern der Sterne.
Am Morgen gibt's vergoldete Berge, klares Wasser, es grüssen die Zwerge. Zum Frühstück ein Jeder sich selbst aus dem Laden versorgt. Man sich Confi, Saft und Käs ausborgt.
Und dann hiess es ohne Quatsch, ab auf den Corvatsch! Einzig der Gipfel bleibt uns verwehrt, der Wind auf dem Gletscher blä st verkehrt. Die Wogen gehen hoch, jedoch nicht höher als das Gemüt. So steht mit dem Spiel im Wind der Mann sein Kind.
Am Abend, im Zelt, allen es sehr gefällt. Auch wenn's so kalt wie im Wald, man sich aneinander schmiegt und so auch die kälteste Kälte besiegt. Vom Grill gibt's stehend Wurst, Bier und Wein gegen Durst. Einzig auf dem Stab, keine Hans-Wurst es gab.
Jessica's Zweifel, die sich über die Farbe der neu erstandenen Jacke nicht richtig freut, wird von Kuschi kurzerhand zerstreut.
Die Nacht ist kurz, das Bett ist's auch. Nur dazwischen hört man das flüstern der Sterne.
Früh kriechen wir aus den Federn, wollen wir doch auf dem Corvatsch die Leinen entheddern. Doch die Windrichtung ist alles andere als Geil und so entscheiden wir uns schon beim Frühstück für den Muottas Muragl.
Das knorrige Züglein auf den Berg uns trug, keiner fragte wo Picasso war. Jeder freute sich auf den Flug, Richtung See, der war der Star.
Auf dem Berg wird mit neuen Jacken herumstolziert, welche von Malojawind's Emblem geziert. Nun geht es gar soweit, dass es nach einem Clubwechsel schreit. Als Kompromiss, um das Klima nicht zu vergiften, wird man die CCC-Punkte stiften.
Lange bleibt der Wind am Ort des Namens und des Clubs, doch schwubs setzte die sanfte Brise an zum Lupf. Der Kurs der Schirme in der Luft sich maändriert, die Thermik recht zufällig organisiert. Doch erst wer den Abwind sauber zentriert, sich zur Landung engagiert.
Grossen Dank geht an Stefan und Simon und an alle von Malojawind, der dem Kind sein Namen gab.