Der Meteomann hatte mässige Bise angekündigt. Ein Sprichwort eines weisen Mannes sagt: Mässige Bise ist saumässig. Am Urmiberg relativierten sich die Windverhältnisse, da dieser durch die Voralpen geschützer war. Es hatte viel Wind, jedoch nicht zuviel. Und das Wichtigste: Er war sehr laminar. Eine routinierte Starttechnik war sicher keine schlechte Voraussetzung.
Renato und Marc flogen im Schlepptau von Alex Richtung Hochfluh. Da die Bise recht östlich reinkam, gings flott weiter an die Rigi. Es trug dermassen gut, dass man sogar bis nach Küssnacht rausgleiten konnte. Alex und Renato machten noch einen Ausflug über Lauerz und weiteten das Dreieck auf den Froni aus.
Über dem Landeplatz war die übliche Konvergenz. Aber nach zwei Stunden war der Camping auch ein lohnendes Ziel.