Zu Fünft, plus Club-Hund, durften wir ein ausgezeichnet schönes Wochenende in Gstaad erleben. Am Samstag trafen wir uns an der Wispile, Talstation. Gut gelaunt gings an den Startplatz. Bald setzte gute Thermik ein. Zuerst noch ein bisschen durch eine Inversion gestört, blies es uns schon bald in den Orbit. Alle hatten einen schönen Flug, auch wenn die Thermik zum Teil recht knackig war. Die meisten kurvten eher lokal und einer VerLenkte sich total. Die Aussicht am Alpenhauptkamm ins Wallis war sehr eindrücklich. Ganz allgemein ist die Landschaft, mit ihren grünen Alpen, den Seelein, den Wasserfällen, den Hügeln und den schroffen Felsen, sehr abwechslungsreich und extrem schön.
Zum Nachtessen fuhren wir an den idyllischen Lauenensee. Ein wunderbares, urchiges Restaurant, mit freundlicher Bedienung und einer einfachen, jedoch guten Menukarte, verzauberten unser Herz. Die liebliche Aussicht auf den See wurde von einer Akkustik-Gittare, mit wunderbaren Klängen, in den langsamen Sonnenuntergang begleitet.

Der Sonntag begann etwas bedeckt. Nach einem kleinen Spaziergang stand einem üppigen Frühstück nichts mehr im Weg. Nachdem wir Zelt, Hund und Kegel eingepackt hatten, machten wir uns wieder auf die Wispile. Weil wir schon recht spät dran waren, störte der Talwind bereits den Start. Aber in einer guten Phase kam jeder problemlos weg. Dafür gings im Lift auf über 3000m. Der Plan von Erich und Alex nach Hause zu fliegen wurde leider von den hohen Wolkenfeldern im Entschligetal beerdigt. Trotzdem: Ein atemberaubender Flug. Der Rest der Truppe flog lokal oder erkundete die Natur per Pedes.

Es bleibt die Erinnerung an ein perfektes Wochenende mit einer guten Truppe und wunderschönen Landschaftsbildern. Ein herzlicher Dank geht an Cami für die gute Einweisung in ein wirklich schönes Fluggebiet. Und wie schon Span in ihrem Songtext sang: "i gloube I gange no meh a Louenesee..."

Von jetzt an ist klar: Martin muss mehr Anlässe organisieren. Die Gründe liegen auf der Hand: Bestes Flugwetter seit Monaten, bester Grill seit 10 Monaten.

Am Zugi gings schon früh los. Für grosses Geplapper blieb nicht viel Zeit. Die Thermik war so toll, dass sogar Ulli ihre Zugerberg-Aversion ablegte. Davon-Fliegen war aber ziemlich schwierig. Es stieg nur auf max. 1300m und im Flachen war es bock stabil. Erst gegen Abend labilisierte auch das Flachland und dem Einlanden in Baar wäre nichts im Wege gestanden. Ganz nebenbei wurde das Zuger Finanzloch gefunden. Gestopft wird es später.

Als wir bei Martin eintrafen, stand der Apéro schon auf dem Tisch. Bald folgten zartes Fleisch, gegrilltes Gemüse, gebratene Kartoffeln und über dem Feuer geröstetes Knoblibrot. Wenn das so weiter geht, mutieren wir zum Kugelfisch-Club.

Ich schlage vor, Martin macht im nächsten Frühjahr, auf seiner Reise, einen kurzen Abstecher in die Schweiz. Herzlichen Dank für die gute Organisation des gelungenen Anlasses!

Damit Ihr alle das Fiesch-Wochenende reservieren könnt, hier das Datum, an welchem es stattfinden soll: Freitag bis Sonntag: 24.8.-26.8.2018. Details folgen zu gegebener Zeit. Herzlichen Dank an René Mantel für die Organisation!

Kurzweilig führte uns Präsidente Erich, auf der Beaver Creek Ranch in Biberegg, durch die GV 2018. Das Resultat des Anlasses sind viele unveränderte Dinge, das Jahresprogramm 2018 und ein voller Bauch.

Nach der lange Dürre musste mein nagelneuer Schirm fast schon reanimiert werden. Handelte es sich doch um den Jungfernflug. Spontan beschlossen Erich und ich ans Haldi zu fahren. Der Nebel wollte zuerst noch Spielverderber spielen. Er zeigte sich jedoch einsichtig und verroch.

Die Bedingungen waren besser als erwartet und so konnten wir der Wintersonne ein Stündchen abtrotzen. Somit wurde die Ausrüstung auf ihre Wintertauglichkeit getestet.

El Presidente Erich lud zum Fliegen mit CB auf dem Campingplatz in Brunnen. Nur damit wir uns richtig verstehen: Die Paracudas fliegen nur bei seriösen Bedingungen.

Das Wetterorakel prophezeite Restbewölkung, mit zögerlichem Übergang zu schönem Wetter. Der Wind wurde schwach bis mässig aus Sektor NW bis N vorausgesagt. Somit stand der Zugerberg als Startplatz für unsere Mission.

Der Wind war dann eher mässig, d.h. schon ziemlich windig. Mit dem idealen Luftdruck und Temp ohne Inversion waren die Flugbedingungen jedoch angenehm. Mit dem guten Rückenwind war es mehr Kür als Pflicht, mehr oder weniger direkt in Brunnen auf dem Camping aufzukreuzen. Zwei Mal aufdrehen haben gereicht.

Nach dem schönen Flug genossen wir ein erfrischendes Bad im frostigen :-) Vierwaldstättersee. Abgekühlt liessen wir den Tag bei Wurst, Salat, Brot und Bier ausklingen. Also muss CB nicht zwingend Wurst und Brot heissen. Danke Erich für den geilen Tag!

Martin lud zum Fly & Grill. Die Idee war, vom Zugerberg zu Martin nach Hause (Baar) zu fliegen.

Die Wind-Prognosen gingen von schwach bis mässigem NW-Wind, über Nord auf Bise drehend, aus. Und da der Zugerberg nicht der ideale Bisenhügel ist, wurde der Startplatz nach Schwyz verschoben. Ok - die Rotenflue ist auch kein Bisenhügel, aber die Prognosen gaben am Morgen in dieser Region schwachen Wind aus NW vor.

Nach und nach trudelten fast ein Dutzend Piloten ein. Der Wind am Startplatz war dann, wie so oft an der Rotenflue, nicht der Brüller. Starten konnten alle, aber die Südostflanke spendete nur Sinken.

Interessanterweise ging es tief unten gut. Alex mogelte sich am Türsteher Rossberg vorbei und war viel zu früh in Baar. Ein erweiterter Ausflug nach Mettmenstetten und via Rotkreuz an die Rigi verhalfen die Zeit zu vertreiben. So sehr, dass sich die Anderen, welche mittlerweilen einen Flug am Urmiberg absolviert hatten, bereits in Baar beim Apéro befanden.

Nein - nicht Nüssli und Crackers. Das gab es auch. Jedoch die gegrillten Knobli-Peperoni und die Wurst und Käseplatte wären nur schon die Lokation Wert gewesen. Es folgte Saibling an Zitronengras-Dill-Marinade und ein saftiges Rindssteak, garniert mit vielen sehr orginell gewürzten Salaten. Den Abschluss machte das Früchte-Buffet mit einer feinen Crème.

Vielen Dank Martin für's organisieren und die grosszügige Gastfreundschaft!

Samstag

Auf Samstag ist schwacher (< 5kt) N, unten eher SW mit zunehmender Höhe über W auf N drehender,
Wind prognostiziert. Oben drin (>3000m) kommt der Wind mässig aus Nord (10kt). Nach Mittag
wird die Luft labilisiert, wobei die Inversion auf ~1000-1200m bleibt. Thermik ab 1500m eher
mässig, hoch reichend und blau.
Ich schlage vor, dass wir mit dem Zug nach Flüelen düsen und von dort auf die Eggberge fahren.
Start oben beim Kreuz (30min Aufstieg). Einen Flug in den Schwyzer Talkessel sehe ich als
realistisch. Ich werde morgen Morgen um 8h die Windwerte checken und allenfalls auf den Urmiberg
ausweichen (Paracuda SMS).

Als Kartenstudium empfehle ich:
https://map.geo.admin.ch/?topic=ech&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&X=198764.93&Y=693507.58&zoom=6&lang=de&catalogNodes=687,702&layers=ch.bazl.luftfahrthindernis

So las sich das Flug-Briefing am Freitag Abend.

Bereits zum 3. Mal reisen ein paar Paracudas with Friends mit dem Fly with Andy Team nach San Fermo, Italien. Mit dabei sind dieses Jahr die Paracudas Markus, Ronny, Marc, Beat, René und Olivia sowie Anschi und Sandro. Wir treffen uns in Ibach beim Kieswerk, wo uns Ramona mit dem Büssli abholt. Nochmals vielen Dank an Markus für die Parkmöglichkeit.

Die Fahrt nach San Fermo verläuft reibungslos, wie gewohnt mit einem kurzen Kaffeestopp in Bellinzona. Um die Mittagszeit treffen wir in Casazza beim Landeplatz ein. Nach der Hände-Schüttel-Runde begrüsst uns das Team von Fly with Andy offiziell zum zweiten San Fermo Camp dieses Jahres. Ein richtiges Frauen-Power-Team mit den Fluglehrerinnen Ramona Fischer und Verena Siegel sowie der Helferin Lisa, ebenfalls Fluglehrerin, und dem Hahn im Organisationskorb Federico. Nach der Landeplatzbesichtigung plündern wir noch kurz die Migross in Casazza, damit auch keiner während den nächsten 3 Tagen hungern muss.

Nachdem wir in San Fermo die Zimmer bezogen und sich die einen über die neu renovierten Zimmer gefreut haben, sind natürlich alle auf die legendäre San Fermo Wiese und auf den Wind gespannt.

Gleich vorweg: Wir sind ein Gleitschirmclub. Und wenn es gegangen wäre, wären wir fliegen gegangen. Der Föhn zwang uns jedoch zum Grounding.

Frohen Mutes trafen Martin und Alex pünktlich um 10h bei Erich in Oberägeri ein. Dieser offerierte uns eine wunderschöne Rundtour auf dem Ägeritaler Höhenweg. Der Schnee war erstaunlich üppig. Auch im Wald. Schon bald mussten wir einen Stopp einlegen, um ein paar Kleider einzupacken, da der Föhn die Temperaturen in die Höhe trieb. An exponierten Lagen war der stramme Kollege aus Süden gut zu spüren.

Wir marschierten in flottem Tempo durch verschneite Wälder und über Wiesen mit nur einem Ziel: Das Fondue im Hüttli bei St. Jost. Deshalb pausierten wir nur kurz auf einer lauschigen Lichtung vor dem Raten. Nach einer vermeintlichen Abkürzung standen wir schon vor unserem Tagesziel. Kurz darauf köchelte das Fondue und wir tunkten zufrieden unsere Brot-Mocken. Die Aussicht auf Rotenturm und die Glarner Alpen waren fantastisch.

Vollgefressen kugelten wir ins Tal, wo uns Erich's Frau die letzten Meter auf der Hauptstrasse nach Ägeri ersparte. Herzlichen Dank an Alle, es war eine tolles Alternativprogramm.

Erfolgreich wurde die GV im Restaurant Rössli in Steinhausen über die Bühne gebracht. Erich Duss wird als neuer Präsident gewählt. Die Mitgliederzahlen bleiben konstant.

Beim letzten hike and fly dachte ich, dass es mir wahrscheinlich besser gehen würde beim hiken, wenn ich Wanderstöcke hätte. Zudem wären ein paar leichte Wanderschuhe auch nicht schlecht. Also ab ins nächste Sportgeschäft. Mit neuen Rennschuhen und Wahnsinns-Beschleunigungsstöcken war ich parat für den nächsten hike and fly. Kurz Alex anrufen und nachfragen ob er dabei ist. Es brauchte keine Überredungskünste um ihn  zu begeistern. Wohin solls gehen? Alex's Vorschlag in der Nähe zu bleiben und von der Rotenflu nach Zug zu hiken und fliegen gefiel mir sofort. Modern wie wir Paracudas sind, habe ich unser Vorhaben in der elektronischen Welt gestreut.

Der wunderschöner Sommer geht in die Verlängerung. Zwar mit einem Touch von Herbst, aber doch mit sehr guten Bedingungen für einen Hike and Fly mit den Paracudas. Im Vorfeld wurde das Fluggebiet von Alex und Erich besprochen. Alex's Idee auf den Schön Chulm zu hiken gefiel mir sehr gut. Da wir bekanntlich Bergsteiger sind, und extrem hart im Nehmen, wählten wir logischerweise den längeren Aufstieg über die Eggbergen. Das Vorhaben wurde von Erich im Whatsapp Kund getan. Damit auch die jungen Piloten etwas davon haben sollten, wurde auch im Time To Fly unser Vorhaben gross angekündigt.
 
Am Samstag ging Erich mit dem Schwarzflieger René (Black Birds - Mitglied und Paracuda Anwärter) in Brunnen auf den Bahnhof. Dort gesellte sich auch Hochflieger ( war im Wallis dabei und flog sooooo hooooch) Markus dazu. Martin (Feuerli) war mit dem Auto unterwegs. Extrem Bergsteiger Alex (seine Ausrüstung lässt jeden X Alps Teilnehmer blass aussehen) und Oldie Christoph waren ebenfalls mit dem Zug unterwegs. Irgendwie schafften es alle mit dem ÖV nach Flüelen. Erichs Truppe war einen Zug früher und ging daher zu den Eggbergenbahn, um dort Feuerli abzufangen. 
Bei der Talstation warteten wir auf Alex's Truppe. Eigentlich warteten wir schon eine Weile. Kaum fertig gedacht summte das Handy und Alex war dran. Er fragte: "Wann kommst du?" Sie seien am Bahnhof am warten. Da hätten wir beide bis am Abend warten können. So kämen wir nie zum Berg. Das Missverständnis war geklärt und der illustere Trupp ging mit der Bahn hoch. 
Am Freitag machten sich zwei unverwüstliche Paracudas frühmorgens auf den Weg ins legendäre Wallis. Mit frischen Bremsen auf Erich's Volvo gings, mit Alex als Beifahrer, schnittig Richtung Andermatt und über den Furka. Kurz vor Passhöhe nahm Erich etwas Gas raus da sich sein Auto meldete: "Wartung Motorsystem nötig". "Na ja, wenigsten neue Bremse zum runter fahren, sonst hab ich nen Beifahrer zum schieben". Alex natürlich hell begeistert.
 
Das Auto wurde in Fiesch beim Hotel Park abgestellt und ab gings auf die Bahn.  In der Bahn wurde mal kurz die Grenze zwischen Deltapiloten und Gleitschirmflieger geklärt. Für Erich ein gefundenes Fressen, um die Deltapiloten etwas anzufeuern. Auf dem Startplatz angekommen sahen die Wetterbedingungen doch sehr passabel aus. Goms rauf und runter und Chillen in der Luft war die Devise. Gedacht getan - also zumindest gab Alex Gas und flog elegant wie ein Schwan Richtung Grimsel. Erich im Stil von einem Albatros hinterher. Irgendwie hatte es viel mehr Wind am Grimsel als vorausgesagt. Naja - den Schwan beeindruckte dies nicht so richtig, der Albatros hatte da mehr Mühe und kehrte Richtung Eggishorn. Die Sicht war fantastisch und so gings in Chillmodus weiter. Irgendwie fehlte zum Chillen das Bier, also runter und Landebier beschlagnahmen. Nach einem tollen Flug trafen sich Schwan und Albatros beim Landebier. Noch ein bisschen kucken was so abgeht beim Landen, aber wir wollten keinen Unfall sehen und so gings ins Hotel.